Das Profil existiert. Die Wirkung fehlt.
Viele CEOs haben LinkedIn-Profile, die professionell, aber wenig lebendig wirken. Vielfach werden fast ausschliesslich Unternehmensposts geteilt oder Eventfotos gepostet. Was fehlt sind eigene Perspektiven, persönliche Überzeugungen, eine erkennbare Stimme. Kommunikationsabteilungen wissen das. Und trotzdem ändert sich wenig.
Das liegt selten an fehlendem Inhalt. CEOs analysieren täglich komplexe Themen und kennen sich in ihrer Branche bestens aus – genau das ist es, was auf LinkedIn funktioniert. Wenn diese Perspektiven zugänglich gemacht werden, steigt die Sichtbarkeit des CEO-Profils, wodurch auch das Unternehmen stärker wahrgenommen wird. Die persönliche Präsenz schafft Vertrauen und stärkt die Marke. Dadurch können langfristig mehr Leads und Abschlüsse entstehen.
Was somit oft fehlt, ist das Bewusstsein, dass diese Perspektiven für andere relevant wären. Und der Rahmen, der es möglich macht: klare Themen, eine Tonalität, die zur Person passt, und schlanke Abstimmungsprozesse, die Schnelligkeit garantieren.

Was wir gemeinsam entwickeln
Die Schwedin. entwickelt LinkedIn-Positionierungsstrategien für CEOs und Führungskräfte in grossen Unternehmen – von der Diskursanalyse über die Profilentwicklung bis zum Content-System. Unsere Erfahrung reicht von Pharma über Finanzwesen und Tourismus bis hin zum öffentlichen Sektor, mit starker Verankerung in der Deutschschweiz.
Wir arbeiten mit Kommunikationsteams, die ihre Führungskräfte begleiten. Der Ausgangspunkt ist der Diskursraum – eine systematische Analyse, welche Stimmen in einer Branche bereits präsent sind, welche Rollen unbesetzt bleiben und wo eine Führungskraft glaubwürdig eine eigene Position besetzen kann. Erst daraus entsteht eine Positionierung, die langfristig sinnvoll bespielbar ist.
- Wo steht die Führungskraft heute – in der Wahrnehmung, im Profil, in ihrer Branche?
- Welche Themen, welche Tonalität, welche Frequenz passt zu Person und Unternehmen
- Profil-Überarbeitung: From Scratch oder Optimierung
- Redaktionsplanung, Themenarchitektur, Posting-Rhythmus
- Ghostwriting und Sparring: Texte, die klingen, als hätte die Führungskraft selbst geschrieben
- Workshop mit dem Kommunikationsteam zu Abstimmung, Freigabeprozessen, Haltungs- und Steuerungsfragen
Wie Ihr Unternehmen davon profitiert
Personenprofile sind auf LinkedIn glaubwürdiger, nahbarer und wirkungsvoller als klassische Unternehmensauftritte. Menschen folgen lieber Menschen als Marken. Ein strategisch geführtes CEO-Profil gibt dem Unternehmen ein Gesicht und macht Kompetenz und Persönlichkeit sichtbar.
Ein gut positioniertes CEO-Profil wirkt auf mehreren Ebenen:
- stärkt die Markenwahrnehmung und das Vertrauen ins Unternehmen
- erhöht die Sichtbarkeit durch höhere organische Reichweite
- schafft direkte Zugänge zu Kund:innen, Partnern und Talenten
- unterstützt Recruiting durch Profilierung
- positioniert das Unternehmen als Thought Leader in relevanten Themen
- kann Vertrauen aufbauen, das sich positiv auf Kaufentscheidungen auswirkt
Für wen wir das bereits gemacht haben
Wir haben LinkedIn-Strategien und -Profile für Führungskräfte in grossen Schweizer Unternehmen entwickelt – in Branchen wie Pharma, Finanz, Kunst und Nachhaltigkeit. Workshops zur Positionierungsabstimmung zwischen verschiedenen C-Level-Personen oder der ganzen Geschäftsleitung, Kommunikation und HR gehören ebenso dazu wie laufende Einzelbegleitungen.
Case 1 – Vorsorge-Verband
Lobbyarbeit sichtbar machen
Ausgangslage: Der CEO eines grossen Schweizer Vorsorge-Verbands leistete intensive Lobbyarbeit – Gespräche in Bundesbern, Positionierungen zu regulatorischen Fragen, Vertretung der Mitgliederinteressen auf höchster Ebene. Das alles passierte hinter den Kulissen. Die Mitglieder sahen davon nichts. Andere Verbände, die weniger erreichten, wirkten öffentlich aktiver. Das führte zu Unzufriedenheit und Legitimationsfragen.
Was wir gemacht haben: Wir haben sichtbar gemacht, was ohnehin passierte. Einblicke in laufende Themen, Kommentare zu regulatorischen Entwicklungen, klare Haltungen zu Fragen, die die Branche bewegen. LinkedIn wurde zum Anker zwischen der Arbeit hinter den Kulissen und den Menschen, für die sie geleistet wird.
Ergebnis: Die Mitglieder verstehen den Umfang der geleisteten Arbeit. Die Legitimität des Verbands gegenüber seinen eigenen Mitgliedern stieg messbar – erkennbar an Rückmeldungen, an der Tonalität in Mitgliederversammlungen und an der Qualität des Austauschs mit dem CEO auf LinkedIn.
Case 2 – Finanzsektor
Aus dem Boardroom in die Breite
Ausgangslage: Der CEO einer der grössten Schweizer Banken war intern wie extern als Führungspersönlichkeit etabliert – aber seine Wirkung blieb weitgehend auf Fachkreise beschränkt. LinkedIn wurde kaum genutzt. Das Potenzial, ihn als Sympathieträger zu positionieren und damit die Wahrnehmung der Bank in der breiten Öffentlichkeit zu stärken, lag brach.
Was wir gemacht haben: Wir haben eine Positionierung entwickelt, die seinen persönlichen Stil und seine Überzeugungen in den Vordergrund stellt – zugänglich, klar, mit Haltung. Kein Corporate-Sprech, sondern eine Stimme, die zu einer Person passt, nicht zu einer Institution.
Ergebnis: Deutlich gestiegene Breitenwirkung und messbarer Sympathiegewinn – auch ausserhalb klassischer Finanzkreise. Die Bank erhielt dank ihm ein prägendes Gesicht: jemand, dem man folgen will, nicht weil er CEO ist, sondern weil er etwas zu sagen hat.
Case 3 – Pharmaunternehmen
Aus der Echokammer in den Diskurs
Ausgangslage: Die CEO eines grossen Schweizer Pharmaunternehmens hatte ein gepflegtes LinkedIn-Profil – aber kaum eine eigene Stimme. Der Feed bestand fast ausschliesslich aus Unternehmens-Reposts und Event-Fotos. In einer Branche, die auf LinkedIn zunehmend von internationalen Stimmen dominiert wird, war sie als Schweizer Führungspersönlichkeit praktisch unsichtbar. Ziel war, dem Unternehmen dank ihr ein prägendes Gesicht zu geben – mit klaren Positionen zu den drei wichtigsten Zukunftsthemen der Branche.
Was wir gemacht haben: Wir haben den Diskursraum analysiert: Welche Themen werden in ihrem Segment bespielt? Welche Perspektive fehlt? Die Antwort war klar – die Schweizer Innenperspektive auf regulatorische und wissenschaftliche Entwicklungen war unbesetzt. Daraus entstand ein Themenrahmen, eine Tonalität und ein Posting-Rhythmus, der zu ihrer Person und ihrem Zeitbudget passte.
Ergebnis nach 12 Monaten: Organische Verdreifachung der Followerinnen und Follower. Deutlich gestiegene Sichtbarkeit innerhalb der Branche, messbar an Einladungen zu Panels und an der Qualität neuer Kontaktanfragen. Intern: spürbar mehr Awareness für ihre strategischen Themen.
Case 4 – Kunstbranche
Insiderwissen nutzen
Ausgangslage: Der CEO eines international tätigen Auktionshauses war persönlich tief in der Kunstszene verwurzelt – bestens vernetzt, mit echtem Insiderwissen. Sein Instagram-Profil spiegelte das kaum wider. Die Posts wirkten flach, die Interaktion war gering.
Was wir gemacht haben: Wir entwickelten ein neues Content-Konzept – Small-Talk-Wissen. Kurze, pointierte Anekdoten zu Künstler:innen und Werken, die man auf einer Vernissage seinem Gegenüber erzählt und dabei informiert klingt. Wissen, mit dem man glänzen kann. Das Kalkül: Wer eine gute Anekdote hört, erzählt sie weiter. Und wer sie weitererzählt, schaut beim nächsten Post wieder vorbei.
Ergebnis: Die Interaktionsrate stieg auf das Achtfache gegenüber den früheren Posts. Die Followerzahl wuchs deutlich – und mit ihr die Aufmerksamkeit für die Auktionen in einer Zielgruppe, die sich für Kunst interessiert.
Darum Die Schwedin.
Barbara Schwede ist Gründerin und CEO von Die Schwedin., einer Agentur für digitale Kommunikation mit Sitz in der Deutschschweiz. Als Germanistin und systemische Coach arbeitet sie seit über 20 Jahren an der Schnittstelle von Sprache, Strategie und öffentlicher Wirkung.
Ihr Ansatz beginnt mit dem Diskursraum: Welche Stimmen sind bereits da? Welche Lücke ist unbesetzt? Wofür kann diese Führungskraft glaubwürdig stehen? Erst dann entsteht eine Positionierung, die trägt.
Sie doziert an der FHNW, der Uni Bern, der HWZ, der HSLU und dem MAZ.